Der Totenkopf - Alles ist vergänglich

15. Mai 2009  
Gelistet unter: News

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Patrik Muff

Man sieht sie überall: Totenköpfe, die sogar auf Dirndl prangen - Cora Schmumacher erregte dadurch auf dem Oktoberfest 2008 in München mediales Aufsehen, Totenköpfe, die zarte Finger zieren und an den Dekolletés der Damen baumeln.

Aber ist das wirklich schmückend? Finden Männer das anziehend? Oder macht es umgekehrt Frauen an, wenn an starker Männerhand ein Ring mit Vanitas-Symbol prangt? Man kann geteilter Meinung sein über Schmuckstücke, die von Totenschädeln „geziert” werden, aber man sollte auch wissen, dass hinter der Symbolik mehr steckt als trendige Gothik- oder Metal-Fantasien.

Moderne Schmuckdesigner verwenden in den letzten Jahren verstärkt das Totenkopf-Symbol bzw. das Vanitas-Motiv in ihren Arbeiten. Für Pe Giers beispielsweise sind die Verwendung von Totenkopf und Knochen in ihren Ringen ein Zeichen des Anarchie-Gedankens, im Sinne der Befreiung des Menschen von allen Zwängen. „Carpe diem - Nutze den Tag, genieße das Leben!” - möchte sie dem Träger oder der Trägerin nahe legen. Auch die Überlegung, dass unser Dasein nicht unendlich ist, spielt in ihren Stücken eine bedeutende Rolle. Einer der bekanntesten Träger ihrer Ringe ist Udo Lindenberg. Auch er thematisiert in seinen Liedern immer wieder die Licht- und Schattenseiten des Lebens…

… mehr zum Thema finden Sie im Schmuck Magazin 1.09 oder in unserem Heftarchiv

Die Vollendung

12. Mai 2009  
Gelistet unter: Ästhetik

Das Verhältnis von Form und Materie steht im Mittelpunkt des neuartigen Schmuckdesigns, das durch den Einsatz von modernen technischen Verfahren wie CAD und Rapid-Prototyping möglich wird. Die Ausstellung „Entelechie”, die derzeit durch Korea und Japan wandert, zeigt beeindruckende Beispiele.

Hagen Gamisch

Hagen Gamisch

„Der Konflikt zwischen dem Technischen und dem Künstlerischen ist nicht unbedingt ein neues Phänomen” - sagt Prof. Dr. Anke Bitter, Professorin für Ästhetik, Semiotik und Kunstanalyse in ihrem Vorwort zum Ausstellungskatalog. Tatsächlich diskutieren Kunsthandwerker und Gestalter seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts über das künstlerisch Sinnvolle im Hinblick auf die neuen Möglichkeiten in der Bearbeitung des Materials. Diese Diskussion hat durch Techniken wie das Computer Aided Design (CAD)* und das Rapid Prototyping** eine neue Dimension erlangt. Prof. Bitter sieht darin eine Art „Gretchenfrage” im Bereich der Schmuckgestaltung. Wenn die Möglichkeiten der neuen Technik nicht auf eine effektive Nachahmung bisheriger Formgebung beschränkt bleiben, öffnen sich neue Wege. Und diese haben die jungen Schmuckkünstler begangen, deren Werke die Ausstellung zeigt. Sie setzten sich in tiefer gehender Art und Weise mit den neuen Techniken auseinander, richteten den Blick nicht auf wirtschaftliche Effektivität der Verfahren, sondern ausschließlich auf neue Möglichkeiten im Dialog von Form und Material. Kein Bruch mit den Traditionen, denn Neues schließt an Bewährtes an und steht mit diesem in einem Wechselverhältnis. Ziel der Schmuckkünstler ist es vielmehr, „Tradition neu zu interpretieren”, das Technische und das Künstlerische in eine Synthese zu überführen. Womit auch der Titel der Ausstellung verständlicher wird. „Entelechie” nannte der griechische Philosoph Aristoteles eine Entwicklung, die das Ziel schon in sich selbst trägt. Mehr lesen

Die Kasse klingelte

12. Mai 2009  
Gelistet unter: News

Wellendorff

Wellendorff

Offensichtlich ließen sich die Verbraucher von den schlechten Nachrichten nicht schrecken und kauften erstrecht. „Sehr gezielt, wählerisch und qualitätsorientiert”, so beschreibt Joachim Dünkelmann, der Geschäftsführer des Verbandes der Juweliere, Schmuck- und Uhrenfachgeschäfte das Verhalten der Kunden. Vor allem hoch wertiger und individueller Schmuck aus dem Luxus-Segment sorgte zum Jahresende 2008 für gute Geschäfte bei den Juwelieren. 

 

Punzierung auch in Deutschland

12. Mai 2009  
Gelistet unter: News

 

Punzierung
Punzierung

Die Punzierung in Gold, Silber und Platin, der kleine Stempel also, der den Feingehalt der Legierung benennt und gesetzlich bestätigt, kann jetzt auch in Deutschland vorgenommen werden. Der Vorsitzende des Bundesverbandes Schmuck und Uhren in Pforzheim, Dr. Alfred Schneider, freut sich über eine entsprechende Kooperation mit den Niederlanden. Nicht nur eine Frage der Ehre, sondern eine echte Erleichterung für den Schmuckexport.

111 Jahre Juwelier Depperich

12. Mai 2009  
Gelistet unter: News

 

Juwelier Depperich

Juwelier Depperich

Mit spannenden Kundenevents und den unterschiedlichsten Aktionen feierte Juwelier Depperich aus Reutlingen im Jahr 2008 eine über einhundert jährige Erfolgsgeschichte. Das Juweliergeschäft, das 1897 als Uhrengeschäft in der baden-württembergischen Kreisstadt gegründet wurde, blickt auf bewegte 111 Jahre zurück. Ein Anlass für Juwelier Depperich, mit seinen Kunden zu feiern: Verschiedene Veranstaltungen auch in Kooperation mit renommierten Schmuckherstellern, Designern und Uhrenmanufakturen aus seinem Sortiment rundeten das Jubiläumsjahr ab. www.depperich.de

Neues Dänisches Schmucklabel

12. Mai 2009  
Gelistet unter: News, Platin-Forum

 

The Guardian Angel

The Guardian Angel

Aus Kopenhagen kommt seit Dezember 2008 das neue Schmucklabel Betram Copenhagen. „The Guardian Angel” nennt sich die erste Schmuck-Kollektion des neuen Labels. Ein stilisierter Engel als Schutzsymbol steht für die Schönheit des Lebens. Die Kreativen hinter Bertram Copenhagen sind die Goldschmiedin Githa Ring und die dänische Designerin Josephine Blay aus Kopenhagen. Für die beiden Kreativen hat der selbst designte und gefertigte Schmuck etwas Faszinierendes.

Auf Spurensuche

12. Mai 2009  
Gelistet unter: News, Ästhetik

Andrea Remmele und ihr Schmuck

Andrea Remmele und ihr Schmuck

„Genial einfach, ganz puristisch und ohne Umwege, das ist die Umsetzung des ersten Gedankens zum Thema Spuren” - so das spontane Statement der Jury zum 1. Preis des Deutschen Schmuck- und Edelsteinpreises, der Ende 2008 in Idar-Oberstein vergeben wurde. Die Siegerin: Andrea Remmele aus Günzburg, die ihren Anhänger aus Gold, Silber, Feueropal und Saphiren schmiedete.

Verführung x2

11. Mai 2009  
Gelistet unter: Design

Kostbarer Schmuck und edle Düfte ergeben ein perfektes Paar:

Beide stehen für Weiblichkeit und Schönheit, senden sinnliche Signale. Lassen Sie sich inspirieren!
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Hautnah

11. Mai 2009  
Gelistet unter: Schmuckkreativ

Schmuck berührt die Haut und im besten Fall auch die Seele…

Nichts kommt der Frau so nah wie eine Kette, die sich liebevoll um den Nacken schmiegt oder das Dekolleté noch verführerischer macht. Lassen Sie sich von der erotischen Verbindung von Halsschmuck und Frauen inspirieren…

Zeit für Perlmutt

11. Mai 2009  
Gelistet unter: News

Sie sind makellos schön, zart schimmernd und verführerisch feminin: Zifferblätter aus Perlmutt machen jede Uhr zu einem individuellen Schmuckstück. Sie fangen des Licht ein und geben es als sanften Schimmer wieder und sie offenbaren die weiche, weibliche Seite der Zeit. Dabei ist Perlmutt eine kapriziöse Schönheit: Das feine Material kann splittern, brechen, trüben - das wissen die Hersteller hochwertiger Uhren nur zu gut. Und dennoch gelingt es, Perlmuttzifferblatter durch Guillochierungen und Gravuren noch kostbarer zu machen. Perlmutt besteht aus genau der gleichen Substanz wie die kostbaren Perlen des Meeres. Es wird von Austern und Muscheln gebildet, um damit die Innenseite ihrer Schalen auszukleiden. Perlen können dann entstehen, wenn sich die Perlmuttschicht um einen Fremdkörper im Innern der Muschel legt. Der Name Perlmutt entstand aus dem lateinischen „mater perlarum”, d.h. Mutter der Perlen, im Englischen als „Mother of pearl” original übersetzt. Chemisch betrachtet ist Perlmutt eine reine Biosubstanz, die aus 95 Prozent Calciumcarbonat, also aus Kalk, und 5 Prozent organischem Material besteht. Dieses so genannte Conchiolin (oder Chonchin) verbindet die verschiedenen Calciumschichten wie ein Bindemittel miteinander. Der besondere Glanz, der weiche Schimmer und die Farbe des Perlmutts entstehen durch das Übereinanderreihen verschiedener Schichten. Sie reflektieren das einfallende Licht, je nach Blickwinkel in unterschiedliche Farben - deshalb leuchtet Perlmutt auch immer wieder anders, wenn man es im Licht bewegt. Die schimmernden Innenschalen der Perlmuttmuscheln waren schon immer ein begehrtes Produkt und wurden, zum Beispiel in der polynesischen Welt, auch als Zahlungsmittel benutzt. Ob zur Verzierung von Möbeln, zur Herstellung schöner Musikinstrumente, ob für die Produktion von Schmuckstücken oder, wie bei unseren Beispielen, für die Herstellung schimmernder Zifferblätter bei Uhren - Perlmutt verleiht allen Dingen Wertigkeit und Glanz. Alte Bearbeitungs-Techniken wurden in jüngster Zeit wiederentdeckt und so beeindrucken die Zifferblätter moderner Zeitmesser nicht nur durch Perlmutt-Glanz, sondern auch durch besondere Gravuren, Muster und Applikationen.

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