
Auch in der argentinischen Puna-Ebene wird Gold ohne den Einsatz giftiger Chemikalien gewaschen. Davon überzeugten sich Anfang des Jahres auch Goldschmied Jan Spille, Jutta Werling von BrazilGems und der Geologe Thomas Siepelmeyer. Weitere Fotos der Argentinienreise sind auf http://de-de.facebook.com/pages/Jan-Spille-SchmuckAtelier/224686430928187 zu sehen.
Fair Trade – was man von Kaffee oder Bananen längst kennt, setzt sich allmählich auch in der Schmuckbranche Durch. Wir erklären, was hinter der Idee steckt und stellen einige Fair-Trade-Schmuckpioniere vor.
Der Himmel ist so blau, dass es fast in den Augen schmerzt, die Sonne knallt mit voller Kraft auf die karge Landschaft. Im kristallklaren Wasser des Flusses steht ein Mann mit Hut und Schüssel: Jan Spille, Goldschmied aus Hamburg – St. Pauli. Zusammen mit anderen Vorreitern der Fair-Trade-Schmuckszene hat sich der Inhaber der Oeko-Fairen SchmuckManufaktur Anfang des Jahres auf die Spur des Goldes begeben, das er seit sechs Jahren verarbeitet: fair gehandeltes und ökologisches Gold von Ecoandina aus Argentinien. „Diese Stiftung, die vom Geologen und Entwicklungshelfer Heiner Kleine-Heinz mit aufgebaut wurde, konzentriert sich hauptsächlich auf Solartechnologie, denn in der Puna-Ebene ist das Leben karg, die Menschen haben nicht viel“, sagt Spille. „Weil dort aber auch seit Generationen ökologisch Gold abgebaut wird, hat sich das faire Gold zum zweiten Aufgabenfeld von Ecoandina entwickelt.“

Ecofaire Trauringe aus Gelbgold 750 von Jan Spille
Um zu verstehen, was das Gold der Stiftung so besonders macht, muss man sich mit den herkömmlichen Abbaumethoden beschäftigen – so wie Thomas Siepelmeyer, Geschäftsführer von Fair Trade in Gems and Jewelery und Fair-Trade-Pionier der ersten Stunde (siehe auch Interview Seite 137). „Da gibt es zum einen den Großbergbau, bei dem vor allem Zyanid, ein Salz der hochgiftigen Blausäure, zum Einsatz kommt“, erklärt der Diplom-Geologe. „Beim Goldkleinbergbau, von dem weltweit immerhin geschätzte zehn bis 15 Millionen Menschen leben, wird in der Regel Quecksilber eingesetzt, das Erdreich, Flüsse und Menschen vergiftet.“ Nicht so bei Ecoandina: Die Goldwäscher der Stiftung nutzen statt Quecksilber die Schwerkraft – mittels einer Goldwäscherpfanne. Das schont die Umwelt, führt aber zu Verlusten „von 20 bis 30 Prozent“, wie Spille schätzt. Und hier setzt das Prinzip Fair Trade an, also fairer Handel. Denn die Stiftung zahlt den Arbeitern nicht nur rund 105 Prozent des Weltmarktpreises, sondern legt noch weitere fünf Prozent drauf, um die mineros „für ihre äußerst ökologische, aber auch schwere Handarbeit zu belohnen“, so Thomas Siepelmeyer. Weil hier keine Zwischenhändler verdienen, kann Goldschmied Jan Spille seinen Kunden Schmuck verkaufen, der nur rund acht Prozent teurer ist als solcher aus konventionell abgebautem Gold.

Grünes Gold: Im brasilianischen Chocó-Regenwald wird das erste zertifizierte Fairtrade-Gold der Welt geschürft, bei dem soziale und Umweltstandards garantiert werden.
Ähnlich wie Ecoandina arbeitet auch Oro Verde, zu deutsch: „grünes Gold“. In Kolumbien baut die Organisation das erste zertifizierte Fairtrade-Gold der Welt ab, bei dem soziale und Umweltstandards garantiert werden. Unterstützt wird sie unter anderem vom Verein Fair Trade Minerals & Gems, der zum Ziel hat, „einen fairen, ökologischen und sozialverträglichen Edelmetall- und Edelsteinhandel zu profilieren, von dem nicht wir, sondern die Menschen in den Ursprungsländern profitieren“, so Geschäftsstellenleiterin Dagmar Fleck. Im Chocó-Regenwald, wo das Gold in sandigen Flussablagerungen vorkommt, wird das Edelmetall mittels Schwerkrafttrennung gewaschen. „Um an das Gold zu gelangen, dürfen die Schürfer das Erdreich nur minimal abtragen, also höchstens mit einer kleinen Handschaufel. Bagger sind verboten!“, betont Fleck. Für ihr ökologisches Gold erhalten die Schürfer den Weltmarktpreis plus 15 Prozent – Geld, das nicht nur ihre Verluste aufgrund des Quecksilberverzichts ausgleicht, sondern auch zur Renaturierung der Umwelt eingesetzt wird. Daneben engagiert sich Fair Trade Minerals & Gems auch für das Bergbauprojekt Honduras Opal. Abbau, Verarbeitung und Vermarktung von Opalen werden hier gemäß der Fair-Trade-Kriterien gestaltet und zugleich die Arbeits- und Lebensbedingungen der Opalschürfer und ihrer Familien verbessert.

Ökologisch abgebaut und ohne Kinderarbeit. Ring von Jutta Werling aus Gelbgold 750 mit facettiertem Aquamarin, 14,33 ct.
Auf Aquamarine, Turmaline, Goldberylle, Citrine, Amethyste und Bergkristalle in Fair-Trade-Qualität hat sich die Überlinger Firma BrazilGems spezialisert. Inhaberin Jutta Werling ist DIE Pionierin in Sachen fairer Edelsteinhandel. Während ihrer Arbeit an der bolivianischen Universität La Paz lernte die Pädagogin und Geografin einen jungen Brasilianer kennen, dessen Familie die Konzession für eine Edelsteinmine in Brasilien besaß. Er bat Werling, den Vertrieb für die Edelsteine zu übernehmen. Die willigte ein, aber nur unter der Bedingung, dass die Steine fair gewonnen und gehandelt werden. Seit 2007 sind die „brazilgems“ im Handel; statt drei Mineros und drei Schleifern arbeiten jetzt sieben Mineros und Schleifer für die Kooperative. „Das ist keine so große Steigerung“, sagt Werling, „aber wir wachsen eben brasilianisch – ohne Herzinfarkt.“

Ringe in Gelb- und Weißgold, 750 oder 585 mit 1,0 ct Brillanten von noenn
Gemächlich ist auch das Tempo der gesamten Fair-Trade-Schmuckbranche – zumindest in Deutschland. „Es ist nunmal ein langer, komplizierter Weg, bis ein neues Produkt zertifiziert werden kann. Das wird bei Fairtrade-Bananen und -Schokolade nicht anders gewesen sein“, sagt Claudia Schindler, Co-Geschäftsführerin von noën. Seit 2006 stellt die in Keltern bei Pforzheim ansässige Firma Schmuck aus ökologisch gewonnenem und fair gehandeltem Gold her. „Anfangs schüttelten viele in der Branche den Kopf, aber heute ist das ganz anders. Das Thema Fair Trade ist in der gesamten Branche angekommen“, erzählt Schindler, die aus einer Pforzheimer Schmuckherstellerfamilie stammt. Zwar findet Schindler „unglaublich, was sich in den vergangenen Jahren alles getan hat“, aber ein großer Wunsch, den sie mit allen deutschen Fair-Trade-Mitstreitern teilt, blieb bislang unerfüllt: Die Einführung eines Fairtrade-Siegels für Schmuck.

Armskulptur "pure" von Ute Decker aus Fairtrade Gelbgold 750
In Großbritannien ist man schon ein Stückchen weiter. Seit Februar 2011 gibt es dort ein Siegel für Fairtrade and Fairmined Gold, also Gold, das sowohl fair gehandelt als auch geschürft wurde. „Wunderbar“, lautet denn auch die Bilanz der in London lebenden Schmuckdesignerin Ute Decker. „Ökofairer Schmuck hat sich in Großbritannien etabliert. Selbst auf der altehrwürdigen Messe „Goldsmith’s Fair“ sind einige von uns vertreten“, freut sich Decker, die Großbritanniens Vorreiterrolle vor allem einem zuschreibt: Greg Valerio. Der Juwelier und Aktivist sei einfach vorgeprescht und habe in England Realitäten geschaffen. „Er ist eine unglaublich treibende Kraft“, so Decker. Dass ein einheitliches Siegel in Deutschland noch seiner Einführung harrt, hat aber auch mit den unterschiedlichen Punzierungsgesetzen zu tun. „Wir haben in Deutschland das liberalste Stempelgesetz überhaupt, und das wollen wir ja auch“, sagt Hans J. Wiegleb, Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere. „Die lückenlose Dokumentation, die zur Zertifizierung nötig ist, macht es aber sehr schwierig.“ Um das Thema Fair Trade voranzutreiben, setzt Wiegleb vor allem auf die Verbraucher. „Sie haben die Macht – und deshalb rate ich: Fragen Sie Ihren Goldschmied oder Juwelier nach fair gehandeltem Gold und Edelsteinen. Wenn er so etwas nicht anbieten kann, und Sie gehen wieder, dann setzt der Denkprozess ein, und dann findet auf lange Sicht auch ein Wandel statt.“ Claudia Schindler von noën sieht dagegen vor allem die Hersteller in der Pflicht: „Es muss eine Nachfrage generiert werden, damit das Label auf den Markt kommen kann. Wir als Hersteller müssen da mitmachen, sonst wird das nichts.“

INTERVIEW MIT THOMAS SIEPELMEYER (Diplom-Geologe und Geschäftsführer Fair Trade in Gems and Jewelry)
Herr Siepelmeyer, Sie sind ein Pionier in Sachen Fair Trade Gold, halten Goldbergbau aber für völlig überflüssig. Das müssen Sie uns erklären!
Auf dieser Welt schwirren schon jetzt 150.000 Tonnen gefördertes Gold herum, aber der Großteil davon liegt in irgendwelchen Safes. Ich halte es für völligen Blödsinn, Gold erst mit riesigem Aufwand aus den Tiefen der Erde zu holen, Gipfel und Gletscher zu sprengen, um es dann wegzusperren. Wir sollten es stattdessen benutzen! Allein das Tresorgold der Notenbanken würde reichen, um den Bedarf zu decken. Ohnehin ist es eine Illusion zu glauben, dass Gold sicher sei. Es hat ja an sich keinen wirklichen Wert; man kann es nicht essen, sondern muss es immer erst in etwas umwandeln, um es nutzen zu können. Dazu kommt: Wenn in Notzeiten alle ihr Gold auf einmal verkauften, würde der Preis drastisch fallen.
Welche Rolle spielt der hohe Goldpreis beim Thema Fair Trade Gold?
Es ist ein Fluch für die Umwelt, denn bei einem Preis von 2.000 Dollar pro Feinunze lohnt der Abbau auch in Lagerstätten mit einem sehr geringen Goldgehalt. Und das geht nicht ohne den Einsatz von Zyanid.
Was ist vom Responsible Jewellery Council (RJC) zu halten, zu dessen Mitgliedern auch Konzerne wie Rio Tinto oder de Beers gehören, oder vom Ehrenkodex der Schmuck- und Uhrenbranche?
Das zeigt in erster Linie, dass sich etwas ändert, dass ein Prozess im Gange ist. Anfang der 1990er-Jahre haben sich viele noch lustig gemacht, aber der Gedanke hat sich durchgesetzt. Das merkt man daran, dass das Thema jetzt auch in großen Firmen diskutiert wird, weil die erkannt haben, dass man zumindest auf dem Papier etwas machen muss.
Worauf sollten Verbraucher beim Schmuckkauf achten?
Als erstes sollte man sich zu Hause umsehen, ob es nicht vielleicht ein altes Armband oder einen Ring gibt, das einem nicht mehr gefällt. Das kann man umarbeiten lassen oder zum Goldschmied bringen, wenn man es selbst nicht mehr benötigt. Hat man kein Altgold zu Hause, gibt es vielleicht einen Goldschmied in der Nähe, der über viel Recyclinggold verfügt. Und wenn man tatsächlich auf Neugold zurückgreifen muss, dann sollte es Fair Trade Gold sein.
Wo kann man Fair-Trade-Schmuck kaufen?
Auf unserer Homepage www.faire-edelsteine.de findet man unter links/Partner eine Auswahl an Adressen von Gold- und Silberschmieden, Juwelieren und Schmuckfirmen, die mit uns kooperieren beziehungsweise wir mit ihnen. Weitere Adressen können unter der E-Mail-Adressse epupa@web.de bei uns erfragt werden.
Weitere Informationen zum Thema Fair Trade erhalten Sie im Internet unter:
www.faire-edelsteine.de
www.fairtrademinerals.de
www.ecoandina.org
www.greengold-oroverde.org/loved_gold
www.oekofaire-trauringe.de
www.utedecker.com
www.brazilgems.de
www.noen.de
www.fairtrade-deutschland.de
www.fian.de
www.cb-ds.com/eg/
http://de-de.facebook.com/pages/Jan-Spille-SchmuckAtelier/224686430928187

Meister: Aufwendig gearbeitetes Platincollier, Pt 950, besetzt mit 82 Brillanten (zus. 17,41 ct.)
Große Gefühle, Leidenschaft, Liebe: Platin spricht die Sprache des Herzens. Denn das seltene Edelmetall trägt – wie auch der Diamant – die Unvergänglichkeit in sich und gibt sein Versprechen „auf ewig“. Romantik gehört eben dazu, wenn Schmuck gekauft und verschenkt wird, zu jeder Zeit und in jedem Alter!
Solche Szenen verursachen immer wieder ein Kribbeln im Bauch: Er kniet vor ihr nieder, öffnet ein kleines Kästchen, in dem ein Verlobungsring funkelt, und spricht die magischen Worte: „Willst du mich heiraten?“ Ein Höhepunkt in Liebesfilmen und auch im wirklichen Leben ein (echt) spannender Moment – ob auf Knie- oder in Augenhöhe erlebt. Da kann das Leben noch so pragmatisch sein, wenn es um die Verbindung fürs Leben geht, ist Herzklopfen angesagt. Schließlich symbolisiert so ein Verlobungsring ein Versprechen, erzählt von einer besonderen Beziehung und verkörpert diese idealerweise auch durch sein Material: Platin! Nicht nur ein edles Metall, sondern auch das perfekte Symbol für die Bereitschaft, für immer miteinander verbunden zu sein.

Weggenmann: Platinring "Divine", Pt 950, mit zentralem Brillanten, naturgrau (1,04 ct.) und zusätzlich 70 Brillanten (zus. 1,10 ct.)
Wie schön, dass sich Paare wieder häufiger verloben und dieses Ritual immer öfter mit einem Ring aus Platin besiegeln. Traditionell wird ein Solitärring gewählt – also ein mit einem Diamanten geschmücktes Schmuckstück – das ist jedoch kein Muss.Wenn dem Verlobungsring dann die Trauringe folgen, sind auch diese aus Platin, dem Material, das als „rein, selten und für immer“ beschrieben wird. Gemeint ist Platin 950 – in dieser hochwertigen Schmucklegierung sind von 100 Prozent Schmuckmetall 95 Prozent reines Platin. Seine faszinierenden Eigenschaften sind besonders spürbar: die wunderbare Haptik, das Gewicht, das Wertigkeit vermittelt, und der naturweiße Schimmer.
Platin berührt, im wahrsten Sinne des Wortes, und das nicht nur, wenn es um die große Liebe geht. Der emotionalen Ausstrahlung des Edelmetalls kann sich niemand entziehen, der seine Sinne auf Empfang gestellt hat. Ob es das Staunen ist, das sich beim Erspüren des hohen Eigengewichtes einstellt, oder die fast magische Sinnlichkeit, die Platin in direkter Verbindung mit der Haut entwickelt – immerverbindet sich das Fühlen mit dem Wissen. Da ist nicht nur ein außergewöhnliches Material, sondern auch eine besondere Geschichte dahinter, da geht es nicht nur um Image, sondern um Beständigkeit.

Jörg Kaiser: Platinkette, Pt 950, mit Ringschließe, besetzt mit Brillanten und zwei Anhängern: einer Tahiti-Zuchtperle und einem Amethysten
Platin kann sprechen – ob als Verlobungs- oder Trauring, ob als kostbares Collier oder kleiner Schmuckanhänger. Es erzählt von den Gefühlen seiner Trägerin oder seines Trägers, vom Engagement desjenigen, der dieses Schmuckstück erworben hat, aber nicht zuletzt auch von der Leidenschaft der Menschen, die es erschaffen haben. Der Designer, der Künstler, der Goldschmied – wer mit Platin arbeitet, tut das ganz bewusst, gewissenhaft und eben – voller Emotion. „It’s a big passion“! Das gilt für die Designer von Platinschmuck ebenso wie für die Liebhaber der edlen Pretiosen. Wie viel Leidenschaft in so einem Schmuckstück stecken kann, erzählen unsere Bilder: Ringe, Colliers und Bänder voller Kraft, weich und schwungvoll in den Linien, feminin und puristisch zugleich. Wer mit Platin arbeitet, muss immer wieder dessen Grenzen austesten: Dehnbar und doch fest ermöglicht es eine besonders feine Formgebung und fordert gleichzeitig höchstes Können.
Platin ist eben nicht sofort gefällig und schon gar nicht leicht zu haben. Von der Gewinnung bis zur Herstellung verlangt es allen Beteiligten einiges ab, und letztlich muss auch der Käufer einen stolzen Preis dafür bezahlen. Es ist wie bei einer zurückhaltenden Schönen, die sich erst nach langem Werben hingibt: Die Leidenschaft wird durch die Anstrengungen und die Wartezeit nur noch angefacht. Wie erzählte uns erst jüngst eine Schmuckträgerin, die ganz und gar dem edlen Platin verfallen ist: „Ich warte lieber einige oder auch viele Monate, bis ich mir wieder ein Schmuckstück aus Platin 950 leisten kann, als dass ich auf ein anderes Metall oder eine geringere Legierung ausweichen würde.“
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Ring "Tanja" in Gelbgold 585, 9 Brillanten (zus. ca. 0,90 ct. W-SI)
Helles Funkeln, das sich in zahllosen Facetten widerspiegelt und die Augen zum Leuchten bringt: bellaluce hat das Spiel mit dem Licht perfektioniert und sich dabei den König aller Edelsteine zum Verbündeten gemacht. Bei bellaluce dreht sich alles um das Thema Diamant – und um den Zauber der Liebe.
Diese Signale versteht jede Frau. Wenn große Gefühle mit funkelnden Diamanten auftreten, wird Schmuck zum Botschafter der Liebe. Ein ganz besonderes Anliegen von bellaluce, der Marke, die sich ganz und gar dem Diamantschmuck verschrieben hat. Die zeitlose Eleganz mit modischen Akzenten verbindet und dem Thema Klassik das gewisse Etwas gibt. Der Name ist italienisch (und bedeutet „schönes Licht), die Produktion aber deutsch. Denn Schmuck von bellaluce wird in Idar-Oberstein hergestellt, der Adresse Nummer 1, wenn es um Kompetenz in Sachen Edelsteine und Diamanten geht.In Deutschland und auf der ganzen Welt. Schließlich verfügt keine Stadt über so viel Wissen in Sachen Gemmologie, auch öffnet die Diamant- und Edelsteinbörse Idar-Oberstein die Tore zu den Handelsplätzen in aller Welt. bellaluce sitzt also im Zentrum der Edelsteinkompetenz und verarbeitet ausschließlich hochwertige Steine. Jeder einzelne Diamant ist handverlesen und meisterhaft geschliffen, graduiert und gemmologisch begutachtet. Das wird durch einen Schmuckpass bestätigt, den jeder Kunde beim Kauf eines bellaluce-Schmuckstücks in Empfang nehmen darf. Damit wird auch die Herkunft der Steine dokumentiert sowie die Tatsache, dass diese aus konfliktfreien Quellen stammen. In der Regel glitzern bei bellaluce Diamanten in der Qualität „Weiß“ mit kleinen Einschlüssen (w si) – wer will, erhält auch lupenreine Steine, kann anstatt des üblicherweise verwendeten 14-karätigen Goldes (585/000) 18-karätigen Schmuck (750/000) beziehen.

Ringe aus Weißgold 585 und Gelbgold 585 mit Diamanten
Flexibilität in Service und Produktion ist einer der großen Vorteile einer Manufaktur wie der von bellaluce, vor allem aber wird hier Topqualität „Made in Germany“ produziert. Man ist ganz besonders stolz auf dieses Gütesiegel, wie auch auf die große Tradition und Erfahrung in der Schmuckproduktion. Rund 250 Mitarbeiter sind in dem Unternehmen Giloy beschäftigt, der Mutterfirma der jungen Marke bellaluce, die sich seit der Markteinführung im Jahr 2008 schnell einen Namen gemacht hat.
Die „DNA“ der Marke, wie man neudeutsch das unverwechselbare Merkmal und die Seele der Produkte bezeichnet, ist bei bellaluce das Symbol der Raute. Eigentlich viel mehr als ein Symbol, denn die Raute bildet die Fassung für den Diamanten, der sich bei bellaluce im klassischen Brillantschliff präsentiert. Raffiniert und, natürlich, patentiert: Die vier Bögen der Raute halten das Rund des Steines und lassen ihm gleichzeitig genügend Raum, damit das Licht alle Facetten perfekt ausleuchten und zum Funkeln bringen kann – „bellaluce“ eben. Schönes Licht machen nicht nur die Solitärsteine, auch die mit üppigem Diamantpavé geschmückten Flächen verleihen dem Schmuckstück besondere Ausstrahlung.

Jedes bellaluce-Schmuckstück wird einzeln von Hand bearbeitet.
Hochwertige Fertigung, innovatives Design und ein fairer Preis – die Maximen, die sich bellaluce bei der Gründung vor vier Jahren auf die Fahnen geschrieben hat. Luxuriöser Schmuck in bester deutscher Qualität, den man sich leisten kann und der immer wieder Lust auf mehr macht. Die Kundin freut sich über Einstiegspreise, die bei etwa 150 Euro liegen, und kann sich echte Schmuckträume für unter 1.000 Euro erfüllen. Natürlich gibt es auch besonders kostbare Stücke, die ein Mehrfaches davon kosten – für bellaluce steht nicht nur die Wertigkeit eines Stückes im Mittelpunkt, sondern vielmehr die emotionale Ansprache und die Freude, die vermittelt wird. Schmuckstücke als Geschenke der Liebe – diese Botschaft kommt an bei Frauen – ob Single oder Ehefrau, ob in Sachen Business oder in der Familie engagiert. „Unsere Kernzielgruppe sind Kundinnen, die erschwinglichen Luxus lieben und schönen Schmuck für jeden Tag suchen“, weiß Michael Thiel, der im Unternehmen für den Vertrieb verantwortlich ist. Diese Schmuckträgerinnen erreicht die Marke durch emotional ansprechende Bildwelten, durch Szenen der schönsten Momente im Leben – die natürlich durch funkelnden Schmuck begleitet werden. Mit Broschüren und Anzeigenkampagnen wird die bellaluce-Botschaft verbreitet, ein erstklassiger Marketingservice zur Unterstützung der Partnerjuweliere manifestiert den Erfolg.

Schlüsselanhänger mit Kette für den Lions Club
Weitere Vorteile wie zum Beispiel die Qualitätsgarantie und die zuverlässige Einhaltung von Lieferfristen bietet die aufwendige Fertigung am Standort Idar-Oberstein. Wer einen Blick in die Produktion wirft, staunt über die vielen Arbeitsschritte, die ein Produkt durchlaufen muss. Von der ersten Zeichnung über die dreidimensionale Darstellung des Modells per Computer bis zur Realisierung der ersten Gussform. Sogar Prototypen werden bei bellaluce in Gold gefertigt, um deren Ausstrahlung tatsächlich beurteilen zu können.
Genauso wichtig wie die handwerkliche Produktion ist auch die Ideenfindung, zu der sich das Team mehrmals im Jahr in großer Runde trifft. Hier wird vom Außendienst das Feedback abgerufen, wird analysiert, was „draußen“ besonders gut ankommt und was eventuell noch in der Kollektion fehlt. Geschäftsleitung, Marketing, Vertrieb, Produktion und natürlich Design diskutieren über aktuelle Themen und modische Trends, entwickeln Strategien und stellen Weichen.
So wird die bestehende Kollektion laufend ergänzt und erweitert. Erfolgsmodelle wie der Solitärring in Rautenfassung und der dazu passende Anhänger aus der Kollektion „Solitaire“ oder die Linie „Zarah“ mit vielen kleinen, in Rauten gefassten Brillanten bekommen Konkurrenz, zum Beispiel durch „Pauline“,der Kollektion mit dem faszinierenden Geflecht aus Gold. Memoireringe gefallen ganz fein und schmal oder breit und ausdrucksstark. Neben den klassischen Goldlegierungen halten auch neue Materialien Einzug wie zum Beispiel Keramik. Unverzichtbar für eine so gefühlvolle Marke wie bellaluce sind Herzen – in diesem Jahr als Anhänger an langer Kette zu tragen. Auch das Schlüsselsymbol konnte sich in der Kollektion erfolgreich etablieren.
Mit den Schlüsseln hat es eine besondere Bewandtnis, denn sie öffnen nicht nur die Herzen derjenigen, die mit einem solchen Stück beschenkt werden. Der Schlüssel steht auch für das Charity-Engagement des Unternehmens zur Unterstützung des Projektes „Sight First“. So heißt eine weltweite Kampagne von Lions International zur Bekämpfung der Blindheit. 90 Prozent aller Erblindeten leben heute in Entwicklungs- und Schwellenländern, 75 Prozent der Erkrankungen könnten verhindert oder behandelt werden. Der Schlüsselanhänger „Sight First“ von bellaluce aus rhodiniertem Silber und mit einem Zirkonia von 10 mm Größe wird zum Preis von 99 Euro verkauft – über 50 Prozent des Preises gehen an das Hilfsprojekt des Lions Clubs. Nicht nur ein sinnvolles Engagement für das Augenlicht der Menschen, sondern auch das perfekte Projekt für eine Marke, die „schönes Licht“ im Namen trägt.

"Solitaire"-Antragsringe in Weiß- und Gelbgold 585 mit einem Brillanten (ab 0,10 ct. W-SI) in attraktiver Geschenkverpackung
Folgen Sie den Links und finden Sie die Kandidaten der drei Kategorien:
- Kategorie: Innovation
- Kategorie: Klassik
- Kategorie: Luxus
Wie steht es um die europäische Silberschmiedekunst? Einblick in aktuelle Tendenzen und Entwicklungen gibt diese Sonderschau im GRASSI Museum für Angewandte Kunst. Mehr als 50 Silberschmiede aus verschiedenen Ländern Europas zeigen rund 180 Arbeiten aus den letzten drei Jahren. Anlass der Ausstellung ist das bis 6. Mai im Museum stattfindende Jahrestreffen des „Hammerclubs“. Die 2002 gegründete Interessengemeinschaft versteht sich als Plattform für Silberschmiede, Sammler, Museen und fachinteressiertes Publikum. Der „Hammerclub“ will die Arbeit der Silberschmiede ins Licht der Öffentlichkeit rücken und Diskussionen anregen. Mit drei Preisen küren die Silberschmiede herausragende Vertreter ihrer Zunft.
Eröffnung der Sonderausstellung: Sonnabend, 5. Mai 16 Uhr
Laufzeit der Ausstellung: 5. Mai – 29. Juli 2012

1. Preis Hammerclub Awards 2012:
Shinyoung Seo, Frankfurt/Main
Kanne für kalten Tee „Für Sie“, 2011
Silber, getrieben, planiert, montiert
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Neue Schmuckarbeiten in der Galerie V&V
Mit der Ausstellung „FAULT LINES“ präsentiert die Galerie V&V neue Arbeiten von Susanne Hammer. „Hammers Thema sind Ketten – so unzählig wie die Glieder einer unendlich langen Kette, so unerschöpflich sind für die Schmuckkünstlerin die Möglichkeiten, die in dieser an sich einfachen Urform des Schmucks stecken“ (D. Schellerer) – die Schau in der Galerie V&V zeigt eine neue Werkreihe, die das Thema Kugelkette auf ungewohnte Weise reflektiert: Die klassische Reihung wird neu interpretiert, dabei kommen künstlerische Strategien wie Irritation, Verschiebung und Umdeutung, die mittlerweile ein „Markenzeichen“ der Arbeiten von Susanne Hammer sind, zum Einsatz und finden sich auch im Titel der Ausstellung wieder: „Als Verwerfung, englisch ‚fault line’ (Bruchlinie, Sprung, Verschiebung oder Störung im engeren Sinne) wird in der Geologie eine Zerreiß- oder Bruchstelle bezeichnet, die zwei Gesteinsbereiche gegeneinander versetzt. Übersetzt auf die Ketten
von Susanne Hammer bedeutet das, dass aufgezogene Holzkugeln in einem ersten Schritt abschnittweise mit eingefärbtem Kunstharz überzogen werden. Anschließend werden die so versteiften Kugelabschnitte auf eine Weise zerteilt, durch die einerseits das ursprüngliche Material wieder freigelegt und andererseits die Reihung nach einer anderen Logik, mit deutlich sichtbaren Brechungen und Verschiebungen, neu zusammen gestellt wird. „Am Körper getragen, setzen diese Ketten ein lebhaftes Spiel in Gang. Die Schnittflächen zeigen das Material Holz, umgeben von einer feinen Linie, der farbigen Kunstharzhülle. So baut sich ein Spannungsbogen auf zwischen Herzeigen und Verbergen, Innen und Außen, Intimität und Öffentlichkeit, ein Verweis auf die Verknüpfung von Schmuck und Erotik“ (D. Schellerer).
Rund 30 Ketten und Kettenobjekte Susanne Hammers ergänzt mit ausgewählten Objektfotos sind im Rahmen der Ausstellung „FAULT LINES“ zu sehen.
Zur Ausstellung erscheint die Publikation „Susanne Hammer: FAULT LINES. Kugelketten 2011-12“, hg. von Susanne Hammer, mit einem Beitrag von Desirée Schellerer 32 Seiten, zahlreiche Farbabbildungen, Fotos von Peter Olschinsky.
Austellungsdauer: 25. Mai 2012 – Mitte Juli 2012
Ausstellungsort: Galerie V&V, Bauernmarkt 19, 1010 Wien
Retweet this Share on Facebook ]]>Die neue Generation der Leipziger Schule stellt sich vor
Mit Werken von Akademiestudenten und –absolventen aus Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle und Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig Eine Auswahl künstlerischer Positionen, von Malerei und Skulptur über Fotografie, bis hin zu Video und Installation.
Die Frage nach der Lehrbarkeit von Kunst wird seit jeher kontrovers diskutiert. Der Leitgedanke der akademischen Ausbildung ist eine begründete künstlerische Haltung zu entwickeln. Stärker als in anderen Bereichen der Hochschulausbildung steht dabei ein suchendes Formulieren neuer Fragestellungen vor der Aneignung etablierter Antworten. Technische Fertigkeiten sind dabei zunächst nur Potenz. Durch die Neue Leipziger Schule und ihren Protagonisten Neo Rauch, der an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Arno Rink studierte und dort seit 2009 eine Honorarprofessur inne hat, avancierte der Standort zu einem vielbeachteten Label des Kunstmarktes. Sowohl in Leipzig als auch in der vierzig Kilometer entfernten Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle steht die Tradition einer kunsthandwerklich fundierten Ausbildung für die Neuformulierung neuer, zeitgenössisch relevanter Positionen.
Öffnungszeiten:
Donnerstag und Freitag: 17.00 – 21.00 Uhr Samstag und Sonntag: 15.00 – 20.00 Uhr
Konservieren oder Nachahmen – diese Ausstellung zeigt unterschiedliche Herangehens- und Verfahrensweisen.
Der gemeinsame Mittelpunkt ist die schier unendliche Vielfalt der Natur. Umschlossen von Kunststoff nachgebildet in Papier oder Metall zeigt dieser GARTEN der SCHMUCKKUNST seine ganze Vielfalt.
Sue Gregor (UK), Ana Hagopian (E), Christine Wiegelmann (D) und Ariane Hartmann (D) zeigen Arbeiten zum Thema – zusätzlich werden Taschen von Anja Büchser präsentiert.
Zur Vernissage am Sonntag den 6. Mai 2012 lade ich Sie und Ihre Freunde in die Werkstattgalerie auf der Eppenhauserstr. 14 ein.
Ariane Hartmann folgt mit ihren einzeln gesetzten Buchstaben der Zeichnung von GÄNSE- und PUSTEBLUME und “malt” so zarte Buchstabenblüten in Silber oder Gold. Teilweise ergänzt werden ihre Stücke durch Perlen oder Steine. Auch die Rückseiten der Stücke beeindrucken durch ein schemenhaftes erahntes Bild das oft die beim Arbeitsprozess entstehenden Anlauffarben bewahrt.
Als Gegenüber zeigen die beiden Künstlerinnen Sue Gregor und Christine Wiegelmann ihre Arbeiten. Sue Gregor lebt und arbeitet in Bristol. Ein spezielles Verfahren das sie während ihres Studiums zum MA erarbeitet hat, benutzt sie um die Blätter und Blüten von Hortensie, Passionsblume oder roter Geranie in Plastik zu “versteinern”. Von ihrer Arbeit spricht sie als einer Hochzeit zwischen Natur und Plastik – der künstlichen und natürlichen Welt. Ihre Armreifen und Schatten-Halsreifen sind wahre Wunder. Jedes Blatt einzeln gesetzt und jedes Stück ein Unikat.
Christine Wiegelmann gelernte Floristikmeisterin und Grafikdesignerin ist ein Tausendsassa auf vielen Ebenen – auch ihr ist die Konservierung zu eigen. Ihre bloomy’s vergrößern die Wunderwelten von Gänseblümchen, Hornveilchen und Zinienblüte.
Ausstellungseröffnung: Sonntag 6. Mai 2012 von 12:00 – 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 6. Mai – 1. Juli 2012; Öffnungszeiten: Mi.+Do. 10:00 – 16:30, Fr. + Sa. 10:00 – 13:00 und nach Vereinbarung
Ariane Hartmann – Werkstattgalerie zeitgenössischer Schmuck & Design
Eppenhauserstr. 14 - 58093 HagenFon/Fax: +49 (0) 2331 – 30 66 543mobil: +49 (0) 173 – 77 13 988