Ganz schön aufregend!

25. Mai 2010  
Gelistet unter: Platin-Forum, Thema

Die Erfolgsgeschichte der Gebrüder Schaffrath ist auch mit dem Material Platin verbunden! Wir besuchten das Traditionsunternehmen und fanden … ein junges Team voller Ideen!

Für den kleinen Finger: Ring "Vendetta" mit Brillanten

Für den kleinen Finger: Ring "Vendetta" mit Brillanten

Die „neue Ära“ begann bei Gebrüder Schaffrath bereits vor rund zehn Jahren
– als nämlich Alexander Leuz innovative, aufregende Produkte für den Handel entwickelte. Fantastische Konzepte, wie zum Beispiel die Liberté-Technik, die zum ersten Mal einen Diamanten völlig frei beweglich und damit voller Licht und Reflexion in einem Schmuckstück einfing. Jetzt ist die „neue Generation“ komplett, denn der 41-jährige Produktentwickler und Designer teilt sich die Geschäftsleitung mit seinem Cousin Christian Schaffrath, der – mit gerade mal 25 Jahren – als Marketingstratege und Diamantaire in die Fußstapfen seines Vaters Bernd Schaffrath treten und sich verstärkt um den Diamanthandel kümmern
wird. „Die Familie, der Zusammenhalt, die gegenseitige Ergänzung, die unumstößliche Kompetenz in Sachen Diamant, unser frischer Geist“, so benennt der junge Mann schon sehr weise die wichtigsten Werte des Unternehmens.
Dort entstehen seit 85 Jahren Meisterstücke aus Platin, Gold, Diamanten und Edelsteinen. Der Tradition und exklusiver Qualität verpflichtet, werden nur edelste Materialien verwendet mit höchsten Ansprüchen an Design und Verarbeitung. Eine Herausforderung auch für die beiden Nachfolger, die das Familienunternehmen in vierter Generation leiten. Alexander Leuz hat es geschafft, mit „ehrlichen, verständlichen und einzigartigen Schmuckkreationen“ zweierlei Linien zu bedienen: die traditionelle, klassische und die neue, avantgardistische. „Die wichtigsten Schritte auf dem Weg in die Zukunft sehe ich in der Weiterentwicklung vom reinen Schmuckproduzenten zum Konzeptentwickler von Schmuckinnovationen – unter Einbindung der traditionellen Bereiche wie des Diamanthandels und der Klassik-Kollektion.“ In Schlagworten also: Tradition, Innovation, Diamant und Manufaktur.

Kreuz aus Platin mit Diamantbesatz

Kreuz aus Platin mit Diamantbesatz

Von der Tradition haben wir schon berichtet, betrachten wir also die Innovationen der letzten Jahre. Zum Beispiel die Kollektion „Korona“ mit kreisförmig strahlenden Diamanten – wie die Korona bei einer Sonnenfinsternis. „Eine meiner ersten Platinkonzeptionen“, wie Alexander Leuz erläutert. Das Material Platin schätzt er nicht nur wegen des haptischen Erlebnisses, das allein schon das Gewicht bietet, sondern auch wegen der besonderen und einzigartigen Verarbeitungsmöglichkeiten.
„Es lassen sich Dinge umsetzen, die nur mit diesem besonderen Werkstoff möglich sind. Zum Beispiel bei ¸Liberté Arcana` – da konnten wir nur durch den Werkstoff die Möglichkeit schaffen, die Steine frei zu verarbeiten: Die Platinbögen sind hart und elastisch zugleich und bieten so den Schutz, den wir für ¸Liberté`benötigen.“

Die weiterentwickelte Liberté-Technik 2.0 gehört zu den Neuerungen dieses Jahres wie auch die neuen Versionen der „Coccola“-Serie und nicht zuletzt das Diamantprogramm
Gebrüder Schaffrath. Alexander Leuz: „Herausragende Schliffgüte und die graduierte Sicherheit – das sind die wichtigste Grundlagen für das Vertrauen in unsere Firma und unsere Produkte.“ Steine sind bei Gebrüder Schaffrath die Seele eines Produktes, doch erst die Umsetzung zu einem neuen eigenen Schmuckstück mit eigenem Geist macht sie zu etwas Faszinierendem. Wie wichtig so ein Stein – zum Beispiel auch bei einem Verlobungsring mit Solitär oder bei einem Memoire-Ring – werden kann, erläutert folgende Aussage von Alexander Leuz: „… und erst, wenn dieses Schmuckstück getragen an der Hand einer Frau seinen vorbestimmten Platz bekommt, macht es mich glücklich und fügt zusammen, was zusammengehört.“

Christian Schaffrath (links) und Alexander Leuz

Christian Schaffrath (links) und Alexander Leuz

Emotionen, Ideen, Leidenschaft – das junge Team geht mit offenen Augen durch die Welt. Lassen wir dem 25-jährigen Christian Schaffrath das letzte Wort mit der Antwort auf die Frage nach der größten Herausforderung der nächsten Jahre:
„Emotionen zu vermitteln! Erst wenn es gelingt, unsere Emotionen durch alle Entwicklungsprozesse
hindurch bis zum Kunden zu transportieren, kann dieser den Geist unserer Kreationen erkennen und spüren.“