Bastian Inverun
Die Zukunft gestalten
Das Bremer Schmucklabel bastian inverun segelt auf Expansionskurs: Neue Räume, ein verstärktes Team und eine neue Marke im Portfolio machen den Horizont weit! Wir besuchten den traditionsreichen Hersteller von modernem Silberschmuck, der stolz auf sein Design „made in Germany“ ist.
Es weht ein frischer Wind bei bastian inverun, und das nicht erst seit heute. Äußerliches Zeichen für den kontinuierlichen Ausbau der Geschäfte im In- und Ausland: der Umzug in neue, größere Räume. Seit Oktober ist das erfolgreiche Team um die beiden geschäftsführenden Gesellschafter Axel Fritsch und Axel Niesing im modernen Domizil in der Lise-Meitner-Straße in Bremen untergebracht, wo es viel Raum für noch mehr Kreativität gibt. Bekanntlich steht bastian inverun für Schmuck in modischem Design – vorwiegend aus Silber, mit einigen ergänzenden Kollektionsteilen aus Gold. Jede Saison entwickelt ein Team renommierter Kreateure neue formale Ideen – rund 100 Varianten pro Halbjahr –, die dann in erstklassiger Qualität umgesetzt werden. Als „Head of Design“ steuert Heidi Fleiss den Strom der Innovationen, achtet insbesondere auf die modische Aktualität der Stücke.
Ein wichtiger Baustein für den Erfolg war und ist die Zusammenarbeit mit namhaften Designern auch außerhalb der Firma, wie zum Beispiel mit Andrea Bandorfer und Ursula Gnädinger. Daneben gibt es auch Platz für Experimentelles: Erst im Jahr 2009 hat bastian das Designprojekt „Spreeglanz“ ins Leben gerufen. Die Idee: In Berlin als europäischer Metropole kommen (Schmuck-)Designer aus aller Welt zusammen und verwirklichen ihre Ideen. Wenn Tradition und Innovation, wenn Bewährtes und Neues, wenn Erfahrung und Experiment so gut miteinander harmonieren, deutet das auf eine perfekt funktionierende Mannschaft hin. Und tatsächlich: Die Vielzahl langjähriger Mitarbeiter, zu denen u.a. Prokurist Eric Gärtner gehört, schafft ein solides Fundament für die Expansion und einen guten Nährboden für die Ideen der Jugend.
Zeit für einen Blick auf die Firmengeschichte. Das Bremer Unternehmen bastian wurde 1974 gegründet. Der heutige geschäftsführende Gesellschafter Axel Fritsch kam 1979 hinzu und übernahm dann 1996 das Unternehmen – zusammen mit seinem Partner und Jugendfreund Stefan Peters, der sich bis heute als Investor lieber im Hintergrund hält. Fritsch brachte damals, noch keine 30 Jahre alt, sein Know-how als Handelsvertreter in der Schmuck- und Uhrenbranche ein. Von Anfang an war er auch bei der Kollektionsgestaltung dabei und wurde schnell zum „Gesicht“ der Marke. Seine Affinität zur Natur und den „natürlichen“ Elementen prägte das Design, sein Interesse für spannende Entwicklungen in der Branche und darüber hinaus machte ihn zum begehrten Gesprächspartner. „Ich kann es immer kaum erwarten, mit meiner Kollektion loszufahren“, so erzählt Fritsch, der bis heute liebend gerne auf Verkaufstour geht. Er hat sich das Gebiet oben im Norden ausgesucht, dort, wo man das Meer riechen kann. Einen besseren Trendscout kann es nicht geben: Der erfahrene Branchenkenner gibt wichtige Impulse für die Kollektion. Wie weit er sich dabei auch für das Material seiner Wahl, strahlendes, unrhodiniertes Silber nämlich, begeistert, verdeutlicht sein Lieblingszitat. Es stammt von Wilfried Moll, einem der bedeutendsten zeitgenössischen Silberschmiede, und wurde einer Veröffentlichung in der Zeitschrift „Art Aurea“ entnommen: „Silber ist ein Nachtmetall – und es ist so schön wie die Ostsee bei Vollmond im Februar, wenn alles gleißt und glitzert.“ Genau so sieht das auch Axel Fritsch, für den Schmuck „das Tollste“ ist, was es gibt, und der auch in 30 Jahren bastian nichts von seiner Begeisterungsfähigkeit verloren hat.
Seit 2007 hat der jung gebliebene Sechzigjährige einen kompetenten Partner an seiner Seite. Axel Niesing, 42, ein Repräsentant der nächsten Generation, der bastian in die Zukunft führen soll. Der gelernte Bankkaufmann und studierte Betriebswirt konnte zuvor bereits in einigen internationalen Unternehmen Erfahrungen in Vertrieb und Marketing sammeln – deshalb legte er in den letzten Jahren den Schwerpunkt seiner Arbeit insbesondere auf den Ausbau des internationalen Geschäftes. Und das mit großem Erfolg. Denn neben dem kontinuierlichen Ausbau des deutschen Marktes war gerade das Auslandsgeschäft durch stürmisches Wachstum gekennzeichnet. „German Design“ und Qualitätsarbeit von bastian inverun schätzt man u.a. in Australien oder Neuseeland, in Namibia oder Russland. Auch in den USA, wo zunehmend erstklassige Juweliere das
Material Silber für sich entdecken und es mit den designorientierten Schmuckstücken von bastian inverun auch ihren Kunden näher bringen.
„In aufwendiger Handarbeit und mit modernsten Werkzeugen wird schöner Schmuck in Manufakturqualität erschaffen“, kommentiert Axel Niesing die Produkte von bastian, die in Deutschland designt und im Ausland produziert werden. Dadurch bleiben die Preise bezahlbar, was durchaus auch vom Handel honoriert wird: Deutschlands Juweliere haben bastian inverun bereits mehrfach in Folge zu bevorzugten Silberschmucklieferanten gekürt.
Der neueste Coup des erfolgreichen Teams demonstriert den Willen und auch die Kraft zur Expansion: Denn in diesem Jahr hat bastian inverun die internationale Schmucklizenz des Modelabels Marc O’Polo erobert! Ab 2011 wird unter dieser bekannten Marke eine völlig eigenständige Schmucklinie aus Sterlingsilber vertrieben. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, und die ganze Branche ist schon sehr gespannt auf die ersten Marc-O’Polo-Schmuckstücke in bewährter bastian-Qualität …
